In Europa und Amerika wird das neue Jahr traditionell am 1.1. begonnen, was gibt es für unterschiedliche Bräuche in Deutschland und Europa?
In Deutschland gibt es eine Reihe von Neujahrs-Bräuchen: So soll zum Jahreswechsel Schweinefleisch Glück bringen - Schweine gelten als Glücksbringer, deshalb werden auch gerne kleine Schweinchen aus Marzipan verschenkt. Allein die Rheinländer verspeisen allem Aberglauben zum Trotz die Neujahrsgans, ansonsten meidet man Geflügel aus Angst, das Glück könne davonfliegen.
Ein leergegessener Teller Linsensuppe garantiert dagegen viel Kleingeld im nächsten Jahr, und das Aufbewahren einer Neujahrskrapfen-Fischschuppe im Geldbeutel sorgt dafür, dass dieser prall gefüllt ist - sagt zumindest der Volksglaube.
Und wie begrüßen unsere Nachbarn das Neue Jahr?
In England besucht man seine Nachbarn am Neujahrstag mit einem selbstgebackenen Kuchen und isst ihn gemeinsam.
In Griechenland backt man ein Basiliusbrot, in das einzelne Münzen eingebacken werden, die dem Finder ein Jahr voller Glück versprechen.
Die Spanier und Portugiesen verspeisen mit jedem Glockenschlag zu Mitternacht eine Weintraube, sind Punkt 12 Uhr alle gegessen, verspricht das Glück im Neuen Jahr.
In Schottland wird Silvester „Hogmanay“ genannt. Steht dort ein junger Mann kurz nach Mitternacht mit Whiskey, Rosinenbrot und einem Stück Kohle vor der Tür , bittet man ihn ins Haus, denn er soll Glück im neuen Jahr bringen.
In diesem Sinne: Alles Gute für das Neue Jahr!
Ihr GastroGuide Euregio Team
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